Philip Armstrong

Komponist

Philip Armstrong ist Komponist moderner klassischer Musik. Er ist Absolvent der Royal Academy of Music in London, wo er Komposition bei James Illiff und elektronische Musik bei Paul Patterson studierte. Nachdem er den renommierten Manson-Preis für Komposition gewonnen hatte, erhielt er ein Stipendium für ein Masterstudium in Musikkomposition an der University of California in Santa Barbara bei Peter Racine Fricker und für Computermusik bei JoAnn Kuchera Morin. Er erkennt den langfristigen Einfluss von Werken von Witold Lutosławski, Hans Werner Henze und Harrison Birtwistle auf seine Musik an.

Beispiele seiner Musik werden auf dieser Website veröffentlicht. Für Partituren und detaillierte Informationen zu Stücken klicken Sie bitte auf die Links im Hauptmenü oben. Um Aufnahmen seiner Musik zu hören, gehen Sie bitte zum Button ‚Mehr – Hören‘.

Ästhetischer Zustand

Das 15-minütige Orchesterstück „Aesthetic State“ geht von der Idee eines ästhetischen Zustands aus, den der Weimarer Dichter, Dramatiker und Philosoph Friedrich Schiller entwickelt hat. 1795 schrieb Schiller, an den Schrecken der Terrorherrschaft in Frankreich verzweifelnd, dass eine Gesellschaft nur dann bürgerliche Freiheit erlangen kann, wenn ihre Bürger die Unverletzlichkeit moralischen Handelns berücksichtigt haben, was wiederum die Fähigkeit zur moralischen Freiheit erfordert. Er argumentierte, dass es der Geisteszustand der Ästhetik ist, welcher den freien Willen sowie freie Gedanken und Gefühle ermöglicht, und somit die Möglichkeit schafft, einen moralischen Weg zu wählen.

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Molly

Das 15-minütige Orchesterstück 'Molly the Miraculous Music-Theorist' ist ein Begleitstück zum symphonischen Gedicht 'Die Ideale' von Franz Liszt, das wiederum von Passagen aus dem gleichnamigen Gedicht von Friedrich Schiller inspiriert wurde. Diese Weimarer Arbeiten sind wiederum mit dem Gedankenexperiment 'Mary the Super Scientist' verbunden, das von Frank Jackson vorgeschlagen wurde, um die Irreduzibilität bewusster Erfahrung auf mikrophysikalische Eigenschaften zu untersuchen. Molly, die wundersame Musiktheoretikerin, kann Musik nicht vollständig beschreiben, ohne auf die phänomenale und ästhetische Erfahrung der Musikwahrnehmung zurückzugreifen.

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